Burgdorf sucht die Berner Meister im Badminton

9.11.15

An den 26. Berner Badminton Meisterschaften gewinnt mit Patrick Büchi (Badminton Club Uni Bern) zwar nicht der als Nummer 1 gesetzte Spieler, eine Überraschung war es aber trotzdem nicht.

Es sind untypisch warme Temperaturen an diesem Novemberwochenende und die Sonne scheint, als würde sich der Sommer ankünden. Das Wetter jedenfalls gibt keinen Anlass dazu, sich während zwei Tagen in der Halle aufzuhalten. Trotzdem befinden sich knapp 120 Spielerinnen und Spieler in der Schützenmatt Turnhalle und spielen an den Berner Badminton Meisterschaften um die Titel des kantonalen Meisters. Das Turnier lockt die topklassierten der Kategorie A/B aus dem ganzen Kanton an und entsprechend umkämpft sind die Partien. Aber auch die vielen Plausch- und Freizeitspieler kämpfen in den tieferen Kategorien um Punkte und Titel, die Matches sind dabei nicht weniger intensiv. Wie beliebt die Sportart immernoch ist zeigt das Tableau im Herren Einzel D/nicht Lizenziert. Dieses Feld nämlich hatte am meisten Teilnehmer und musste von den Organisatoren in 7 Gruppen eingeteilt werden. Entsprechend lang und intensiv war der Weg zu den Finalspielen. Ähnlich gut besetzt war auch die Kategorie Herrendoppel in der Kategorie C, die für die Organisatoren erfreulicherweise von einer Paarung aus dem eigenen Club gewonnen wurde. Jason und Patrick Widmer vom BC Burgdorf-Jegenstorf gewannen den Final gegen Flavio Baumann und Jonas Eggenberger vom BC Einigen-Spiez knapp in drei Sätzen mit 21:19, 16:21 und 24:22.

 

Losglück(?)

Die Königsdisziplin, dem Herren Einzel der Kategorie A/B, gewinnt mit Patrick Büchi ein Spieler vom Badminton Club Uni Bern. Er siegt im Final gegen Nando Romano Schmutz (BC Einigen-Spiez) mit 21:18 und 21:15. Büchi spielt seit rund 4 Jahren in Bern, in dieser Saison für das Team in der 1. Liga. "Es kommt auch auf das Studium an, aber ich möchte gerne weiterhin in Bern spielen." sagt er nach dem Spiel. Und zu seinem Triumph an der Berner Meisterschaft meint er bescheiden, dass es eventuell anders gekommen wäre, wenn sich der als Nummer 1 gesetzte Spieler im anderen Halbfinal durchgesetzt hätte und nicht ein Spieler einer anderen Gruppe die Teilnahme wegen Krankheit absagen musste. Wer aber im ganzen Turnier nur einen einzigen Satz verliert und an den Turniertagen verschiedene Topspieler besiegt kann nicht von Losglück sprechen. Der Turniersieg ist sicher verdient! Das Preisgeld vom Turniershop konnte er übrigens noch nicht einsetzen. Eigentlich klar, wer alle Spiele inklusive Final spielt und gewinnt hat kaum Zeit zum "shoppen".